DAS HÄLT. FÜR IMMER
Theaterstück für 6 Personen
(2 D / 2 H / 2 ad libitum)
Aufführungsrechte & Ansichtsexemplar:
Eine Art Familiensaga: Einerseits ist da die Geschichte von Elena und Benjamin, in irgendeiner mittelgroßen Stadt der DDR in den 80er Jahren.
Die Zerrissenheit zwischen Privatleben und dem Dienst für „Mutter Staat“ mündet schließlich in eine Tragödie, die das Kind des jungen Paares, Jaschka, ohne Eltern und in der Obhut der Großmutter zurücklässt. Gut 35 Jahre später ist die DDR Geschichte.
Jaschka ist erwachsen und lebt ein eigenes Leben, das gegen die biographische Leerstelle verteidigt sein will.
DAS HÄLT. FÜR IMMER erzählt nicht nur von einer vergessenen Vergangenheit, sondern anhand von nahbaren, vielschichtigen Figuren von einer gesamtdeutschen Gegenwart und Zukunft.
Uraufführung
05.09.2026 / Brandenburger Theater
TEXT
Marek S. Bednarsky
SPIEL
Anton Dreger
Robert Höller
Lisette Holdack
Jacob Keller
Amelie Kriss-Heinrich
Saskia von Winterfeld
REGIE
Benjamin Berger
BÜHNE & KOSTÜM
Diana Berndt
DRAMATURGIE
Carola Söllner
REGIEASSISTENZ
Lina Kaldenbach
PRODUKTIONSBILDER
René Löffler
PRESSE
"Eine meisterliche Leistung: Fein strukturiert. Vielschichtig porträtiert. Liebevoll gezeichnet. Spannend erzählt.
Man kann die Biografie der Eltern erben, ohne ihre Erinnerungen zu besitzen. Ein Staat kann verschwinden, ohne aus den Familien zu verschwinden. Erinnerung besteht nicht nur aus dem, was erinnert wird, sondern ebenso aus dem, worüber jahrzehntelang nicht gesprochen werden konnte oder wollte.
Die DDR hielt nicht für immer. Aber „etwas“ von ihr bleibt offensichtlich auch Nachgeborenen. Und genau die Frage, was da bleibt – Liebe, Schuld, Schweigen, Angst, Sehnsucht, Verletzung, Ideologie oder die Suche nach den eigenen Eltern –, entwickelt die stärkste Sogwirkung des Stückes.
Im Kern handelt das Stück variantenreich von Zugehörigkeit: Wer oder was darf „Mutter“, „Vater“, „Familie“, „Heimat“ und „Zuhause“ sein?"
Märkische Allgemeine Zeitung




















